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Vortrag in Augsburg: Andreas Karlstetter: Sex, Schuld und Religion

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Zuletzt aktualisiert von Atheist Steinbrenner am 6. März 2017 - 6:24

Andreas Karlstetter
Sex, Schuld und Religion
oder wie die Sünde erfunden wurde

am Sonntag den 12. März 2017

Sexualität ist ein normaler Bestandteil des menschlichen Triebverhaltens, der auf der gleichen Stufe steht mit unserem Drang zu atmen oder Nahrung aufzunehmen. Verschiedenen Religionen ist es gelungen, wenn auch unbewusst, in Ihrer Geschichte bestimmte Arten von normaler Sexualität zu tabuisieren, um somit gläubige in ein Abhängigkeitsverhältnis zu treiben. Normales Sexualverhalten kann dabei von Gläubigen als „Sünde“ erkannt werden und Schuldgefühle hervorrufen, die von der jeweiligen Religion dann aber auch wieder „erleichtert“ werden können.
„Sünde und Vergebung“ sind menschliche Konstrukte. Dennoch kann der verantwortungslose Umgang mit Sexualität in manchen Religionen schwerwiegender Probleme verursachen --- seien es persönliche Schuldgefühle der Gläubigen oder potentielle massive Ausschreitungen im Klerus

Andreas Karlstetter referiert aus säkular humanistischer Perspektive über die unterschiedlichen Meinungen von Religionen und Wissenschaft zu der „schönsten Sache der Welt“, ohne die wir nicht existieren würden.

Andreas Karlstetter (geb. 1972) ist von Beruf gymnasialer Kunsterzieher. Seit früher Jugend hat er sich mit humanistischen Fragen und eigenständigem Denken befasst.
Er bezweifelt den faktischen Wahrheitsgehalt sämtlicher Religionen und ist Vorsitzender der „Säkularen Humanisten“ in Neuburg und Mitglied im „Bund für Geistesfreiheit“.


Der Vortrag findet (ab ca. 11 Uhr)  im Rahmen des freigeistigen Frühstücks (Beginn 10 Uhr) des Bund für Geistesfreiheit Augsburg im bfg Zentrum Augsburg (Haunstetter Strasse 112, 86161 Augsburg) statt.