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wegen HEXEREY denunziert - gefoltert - verbrannt (Ausstellung in Eichstätt)

Freitag, 25 August, 2017 - 11:00 bis Freitag, 15 September, 2017 - 18:00

wegen Hexrey denunziert - gefoltert - verbrannt

Ausstellung
mit Kunst und Dokumenten

in der ehemaligen Johanniskirche
am Domplatz 8 in Eichstätt

25. August bis 15. September 2017
täglich von 11 bis 18 Uhr

 

Im Hochstift Eichstätt wurden über 400 Menschen gefangen, gefoltert und hingerichtet. Eine Ausstellung mit Kunst und Dokumenten in der ehemaligen Johanniskirche am Domplatz in Eichstätt zeigt vom 25. August bis 15. September 2017 täglich von 11 bis 18 Uhr wie, warum und unter welchen Umständen so viele Unschuldige in die Fänge von Serien-Justizmördern gerieten.

 

Freitag, 25. August 2017 um 19 Uhr
Eröffnung der Ausstellung
"wegen HEXEREY"
von Wolfram P. Kastner und Claus-Peter Lieckfeld

 

Veranstaltungen:

Freitag, 25. August 2017 um 19 Uhr
Eröffnung der Ausstellung "wegen HEXEREY"
Sonntag, 27. August 2017 um 19.30 Uhr
prothocollum
Lesung aus dem Protokoll des Folterprozesses
gegen die Bürgermeisterin Ursula Bonschab

Freitag, 1. September 2017 um 19.30 Uhr
Pater Spee - Anwalt der Hexen
Lesung des Autors Claus-Peter Lieckfeld
aus seinem historischen Roman

Samstag, 2. September 2017 um 19.30 Uhr
Als Hexe verurteilt und hingerichtet:
die Hebamme Barbara Khayer
und die Wehmutter Margarethe Seybold
Vortrag und Lesung: Birke Grießhammer, Historikerin

Freitag, 8. September 2017 um 19.30 Uhr
Rehabilitation - unmöglich?
Vortrag von Pfarrer Hartmut Hegeler,
Autor und Gründer des Arbeitskreis Hexenprozesse,
zu Möglichkeiten der Erinnerung und der Rehabilitation
der wegen Hexerey Ermordeten

Dienstag, 12. September 2017 um 19.30 Uhr
Barbara Schwarz und das Feuer der Willkür:
Ein Fall aus der Geschichte der Hexenverfolgungen
Autorenlesung von Dr. Harald Parigger
(Autor, Historiker und Direktor der Bayerischen
Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit)
Erforschen Erinnern Rehabilitieren
öffentliches Gespräch zum Umgang mit den Justizmorden der
Hexenjäger, zum Stand der Forschung, zu Formen der
Erinnerung an die Verfolgten, zur Stellung der Katholischen
Kirche und der Rechtsnachfolger sowie zur Frage einer
möglichen Rehabilitation.
(Datum und Gesprächsteilnehmer
werden gesondert bekannt gegeben.)

 

DIe Ausstellung wird finanziell gefördert duch den Bund für Geistesfreiheit.
(Angefragt wurden: Stadt Eichstätt, Stadtsparkasse Eichstätt, Bistum Eichstätt, Bayernforum, Petra-Kelly-Stiftung u.a.)